Erik Lemke

Erik Lemke ist Filmemacher und Cutter von Dokumentarfilmen. Von 2003 bis 2007 lebte er in Sankt-Petersburg, wo er bei Dmitri Sidorov an der Staatlichen Universität für Film und Fernsehen Dokumentarfilmregie studierte. Seinen Masterabschluss Regie bekam er 2008 an der ESAV in Toulouse. Danach arbeitete er zunächst als After-Effects-Composer bei Balance Film in Dresden an der deutsch-tschechischen Co-Produktion „Alois Nebel“ (Europäischer Filmpreis für „Bester Animationsfilm 2012“) und entschied sich schließlich in Berlin freiberuflich selbständig Filmprojekte im Auftrag und in Eigenregie zu realisieren.

Zur Zeit entwickelt und realisiert Erik Lemke unter der Produktion von Rommel Film seinen ersten abendfüllenden Dokumentarfilm „Vieles fehlt noch“ (AT), der vom Kuratorium Junger Deutscher Film und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert wird. Wie schon im Falle des experimentellen Dokumentarfilms „Faking of Päwesin“ (2012), entsteht „Vieles fehlt noch“ in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Kameramann André Krummel.

Mit den Jugendfilmprojekten im Rahmen von „Hauptkulturdorf Päwesin“ (gefördert u.a. von der Brandenburgischen Landeszentrale für Politische Bildung) in den Jahren 2011 und 2012 hat sich Erik in der medienpädagogischen Jugendarbeit ein neues Wirkungsfeld erschlossen. So war er z.B. 2013 Dozent für Dokumentarfilm/Reportage an der Sächsischen Medienakademie (gefördert u.a. vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus und dem ESF).

Seit seiner Mitarbeit als Cutter am Web-Dokumentarfilm „Europa - die Ost-Grenze“ von Tawan Arun und Joris Rühl arbeitet Erik regelmäßig für die Produktionen von IDFABRIK und stellt auf DOK Leipzig 2016 seine erste eigene IDFABRIK-Produktion, den Kurz-Dokumentarfilm „Mich vermisst keiner!“ vor.

 

FR
DE